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Bergaufsicht

Bereits seit dem 15. Jahrhundert wurde im Bereich von Borgloh und Oesede Steinkohlenbergbau betrieben.
Wurde anfänglich das Recht auf Kohlenförderung vom Landesherrn verpachtet und der Abbau somit von Privatpersonen vorgenommen, betrieb ab 1722 der Landesherr einige Bergwerke selbst und setzte für die Verwaltung der staatlichen Steinkohlenbergwerke die "Königliche Berginspektion zu Borgloh" ein.

Eng mit der Berginspektion zu Borgloh ist die Familie Terheyden verbunden:
Johann Friedrich ter Heyden übt um 1687 die Aufsicht über die Ibbenbürener Bergwerke aus.
Sein Sohn Johann Heinrich Terheyden (I), geboren 1697 und wohnhaft in der Heide auf dem Dickenberg, übernimmt 1726 als Bergmeister die Regie über die Königlich Preußischen Gruben von Ibbenbüren. Im Mai 1742 wird er als Gutachter von der Kurfürstlichen Hofkammer Osnabrück nach Borgloh geholt. Terheyden wird von der Preußischen Regierung entlassen und von der Osnabrücker Hofkammer angestellt. Er löst am 25. Mai 1747 den Bergmeister Johann Gotthelf Mauersberg ab. Ende 1747 bekommt Terheyden I die Inspektion über die Borgloher Bergwerke übertragen - diesen Dienst beendet er 1782.
Terheyden I hatte neun Kinder und wohnte in einem Fachwerknebengebäude, der sog. "Lieftucht", in Borgloh. Das Haupt- und Nebengebäude wurde 1786 aus Mitteln der Königlichen Bergwerkskasse errichtet. Terheyden I starb 1797.
Der älteste Sohn Johann-Hermann Terhyden (II) ist als Berginspekor ab 1782 in Dienst und wird 1790 zum Bergmeister ernannt. Er stirbt 1805.
Johann Heinrich Terheyden (III) übernimmt 1805, nach dem Tod seines Vaters Johann-Hermann, als Berginspektor den Borgloher Steinkohlenbergbau (bis ca. 1841). Er war als Obergeschworener, Markscheider, Revierbetriebsbeamter und Kontrolleur tätig; unter französischer Verwaltung nannte er sich auch "Ingenieur des Mines". Aufgrund seiner Befähigung übertrug man ihm eine Untersuchung der geologischen und bergbaulichen Verhältnisse im gesamten Oberems-Departement ("Mineralogisch bergmännische Beschreibung des Oberems-Departements").

1814
Die Aufsicht über die Gubenbauten obliegt nach der Entstehung des Königreiches Hannover aus dem Kurfürstentum Hannover 1814 weiterhin der "Königlichen Berginspektion zu Borgloh"; vorgesetzte Behörde ist das "Königliche Hannoversche Finanzministerium" in Hannover.

1858
Diese Behörden sind auch am 25. Februar 1858 daran beteiligt, als das östlich von Iburg am Limberg gelegene Grubenfeld als "Östliches Vereinsfeld" dem Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein verliehen wird.

1866
Am 29. Juni 1866 verliert das Königreich Hannover nach der Kapitulation in der Schlacht bei Langensalza während des Deutschen Krieges seine Unabhängigkeit. Preußen annektiert das vormalige Königreich Hannover und macht das Land zur Provinz Hannover.

1867
Am 08. Mai 1867 wird die "Verordnung betreffend die Einführung des Allgemeinen Berggesetzes vom 24. Juni 1865 in das Gebiet des vormaligen Königreichs Hannover" veröffentlicht. Dort ist in Artikel I. zu lesen:
"Das Allgemeine Berggesetz für die Preußischen Staaten vom 24. Juni 1865 erlangt im Gebiete des vormaligen Königreichs Hannover [...] mit dem 1. Juli 1867 Gesetzeskraft."
§ 188 dieses Gesetzes regelt: "Die Bezirke der Oberbergämter werden durch Königliche Verordnung, diejenigen der Revierbeamten durch den Handelsminister festgestellt."
In der Ausführungsverordnung betreffend des § 188 des Allgemeinen Berggesetzes ist in Art. I. festgelegt: "Der Bezirk des Oberbergamtes zu Dortmund umfaßt vom 1. Juli d. J. an auch die Landdrostei-Bezirke Osnabrück [...] des vormaligen Königreichs Hannover. Dem Berg- und Forstamte zu Clausthal werden in seiner Eigenschaft als Bergbehörde alle Befugnisse und Obliegenheiten eines Oberbergamtes bis auf Weiteres beigelegt." Das Dienstgebäude des Oberbergamtes Clausthal befindet sich am Hindenburgplatz (An der Marktkirche 9).
Für den Regierungsbezirk Osnabrück (und Aurich) ist als Untere Bergbaubehörde das Bergrevieramt Hamm zuständig, welches bereits im Jahre 1861 gegründet wurde. Seinerzeit war es für die Überwachung der Sohlebohrungen im Hammer Umland sowie den Abbau von Strontianit im südlichen Münsterland zuständig.

Dass der Staat die Hand über zahlreiche Bodenschätze hält, ist eine direkte Folge des mittelalterlichen Bergregals: den Königen und Landesfürsten gehörten Salz, Kohle und Erze!

Revierbeamter in Hamm ist ab 1861 der Bergassessor Gustav Brassert (geb.: 10.07.1824, gest.: 15.03.1877).
Sein Bruder, Berghauptmann Hermann Friedrich Wilhelm Brassert (geb.: 26.05.1820, gest.: 16.03.1901), kam im Jahre 1849 vom Oberlandesgericht Hamm zur Bergverwaltung nach Siegen. Am 01. April 1855 gelangte der Justitiar Brassert zum Oberbergamt Bonn, wo er von 1864 bis 1892 als Berghauptmann Leiter des Oberbergamtes Bonn war. Zudem war er Herausgeber der "Zeitschrift für Bergrecht" (zusammen mit Heinrich von Achenbach) und Verfasser des Allgemeinen Berggesetzes für die Preußischen Staaten. 1865 erhielt er den Ehrendoktor der Universität Bonn für seine Verdienste um das deutsche Bergrecht.

Für die fiskalischen Zechen bei Borgloh-Oesede wird die Berginspektion Borgloh eingerichtet und dem Oberbergamt Dortmund unterstellt. Damit gehören die beiden Staatsbergwerke Ibbenbüren und Borgloh-Oesede zum Oberbergamtsbezirk Dortmund.


Abb. 1: Verleihung des Grubenfeldes "Borgloh V." vom 02. April 1868

Das Oberbergamt Dortmund wurde am 20.11.1815 gegründet und erhielt mit Erlass vom 16. Juni 1816 die Bezeichnung "Oberbergamt für die Westfälischen Provinzen".
Das Dienstgebäude befand sich am Markt 6, ab 1875: Am Ostwall 7, ab 1910: Goebenstraße 25.
Seit dem 01. Januar 2001 sind die Aufgaben des Landesoberbergamtes in die neu gegründete Abteilung "Bergbau und Energie in NRW" (Abteilung 6) der Bezirksregierung Arnsberg überführt worden.

1868
Die Akten des einstmals "Königlichen Hannoverschen Finanzministeriums" werden an das neu gegründete Preußische Oberbergamt in Clausthal abgegeben.
Hermann Ottiliae (geb.: 16.02.1821, gest.: 01.08.1904) wird am 03. Februar 1868 zum Berghauptmann und ersten Oberbergamtsdirektor in Clausthal ernannt. Unter Berghauptmann Karl August von Linsingen (geb.: 03.08.1803, gest.: 30.12.1899) war er zuvor am einstigen Berg- und Forstamt Clausthal an der Neuregelung der Bergverwaltung im ehemaligen Königreich Hannover befasst.

Das Bergrevieramt Hamm wird nach Osnabrück verlegt. Bergassessor Gustav Brassert wird nach Osnabrück versetzt, wo er gleichzeitig zum Bergrat befördert wird.


Abb. 2: Schreiben des Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenvereins vom 16. Juli 1868

Der Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein, namentlich J.[ohann] C.[hristian] Meyer, erklärt am 16. Juli 1868 dem Königlichen Revier-Beamten Brassert, dass das unter dem 25. Februar 1858 am Hilterberg [Limberg] verliehene Kohlenfeld von nun an den Namen "Hilterberg" führen soll.

1873
Oberste Behörde der Königlich Preußischen Bergwerksverwaltung (nach dem Stand vom 15. Mai 1873) ist die "Ministerial-Abteilung für das Berg-, Hütten- und Salinenwesen" im "Ministerium für Handel, Gewerbe und öfftenliche Arbeiten" unter Leitung des Ministers Heinrich von Achenbach (geb.: 23.11.1829, gest.: 09.07.1899).
> Dem Oberbergamt Clausthal steht als Direktor der Berghauptmann Hermann Ottiliae vor. Bergrevierbeamter zu Hannover ist der Bergmeister W. Hartleben.
> Dem Oberbergamt Dortmund steht als Direktor der Berghauptmann Prinz August zu Schönaich-Carolath (geb.: 20.08.1822, gest.: 16.10.1899) vor. Er leitete das Oberbergamt vom 14.06.1863 bis zum 30.06.1888. Bergrevierbeamter für das Revier Westlich Dortmund ist Eduard von Renesse, Bergrevierbeamter für das Revier Osnabrück ist Gustav Brassert. Direktor der Berginspektion Ibbenbüren ist der Bergrat Eduard Engelhardt (geb.: 24.01.1823, gest.: 03.11.1900), Direktor der Berginspektion Borgloh ist der Bergwerksdirektor F. Chr. Eduard Hoernecke. Markscheider zu Osnabrück ist August Eduard Schaefer.


Abb. 3: Ausbeutungsvertrag der "Zeche Hilterberg" vom 05./10. Oktober 1891

Nachfolger Gustav Brassert's wird ab 1874 der Geheime Bergrat Eduard von Renesse (geb.: 1828, gest.: 1907), seine Amtszeit endet am 30.09.1900.
In seiner Veröffentlichung "Bergbau und Hütten-Industrie bei Osnabrück" schreibt von Renesse im "Jahresbericht des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Osnabrück" im Jahre 1885: "Den Hauptbetrieb auf 3 Flötzen hat das fiskalische Steinkohlen-Bergwerk bei Ösede und Borgloh mit 120000 Tonnen Jahres-Produktion und 570 Arbeitern, sodann das der Georgs-Marien-Hütte gehörige Bergwerk Hilterberg bei Iburg mit 2 bauwürdigen Flötzen, einer Jahres-Produktion von 6000 Tonnen bei 47 Arbeitern. Die in beiden Werken auftretenden Flötze sind ziemlich regelmässig gelagert und führen gute Coaks-Kohle."


Abb. 4: Schreiben des Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenvereins vom 09. Juli 1874

1883
Bergwerksdirektor und Leiter der Berginspektion zu Borgloh ist von 1883 bis Anfang 1884 Wilhelm Köhler (geb.: 30.05.1853, gest.: 09.09.1940).

1884
Von 1884 bis zum 31.08.1889 ist Karl Behrens (geb.: 14.02.1854, gest.: 02.07.1906) Bergwerksdirektor der Berginspektion Borgloh.

1890
Die Berginspektion Borgloh wird am 01.04.1890 aufgelöst und ihre Aufgaben auf die im Jahre 1770 eingerichtete Berginspektion Ibbenbüren übertragen.

1894
Die drei zum Oberbergamt Dortmund - Bergrevier Osnabrück - zählenden drei privaten Steinkohlenbergwerke Piesberg, Hilterberg und Zufällig fördern bei einer Belegschaft von 1044 Mann zusammen 160 000 t Steinkohlen.

Die markscheiderischen Arbeiten der Jahre 1880 - 1900 werden weitestgehend vom konzessionierten Markscheider Ludwig Plock (gest.: 1929) des Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenvereins ausgeführt.
Auf den Karten sind folgende Farbgebungen festgelegt:
1. Sohle: Emailblau (dunkelblau), 2. Sohle: Zinnober (rot), 3. Sohle: grün (laubgrün), 4. Sohle: Tiefmagenta (lila).

1900
Ab dem 01.10.1900 ist Bergrat Julius Heintzmann (geb.: 21.04.1859, gest.: August 1933) für das Bergrevier Osnabrück zuständig.
Anfang 1902 ist Bergassessor Köhne Königlicher Bergrevierbeamter in Osnabrück.


Abb. 5: Bestellung der Ortsältesten zu Schießmeistern vom 02. April 1902

1903
Am 01.01.1903 wird das Bergrevieramt Osnabrück nach Hamm (Bahnhofstraße 30) zurückverlegt.
Revierbeamter ist zu diesem Zeitpunkt kurzzeitig Bergmeister Bergrat Pommer.


Abb. 6: Schreiben zu den Aufräumarbeiten der "Zeche Hilterberg" vom 08. April 1903

1903 übernimmt Bergrat Julius Adams (Bergrat ab 1906, bis 1908) die Leitung des Bergrevieramtes Hamm.

1908
Neuer Leiter des Bergrevieramtes Hamm ist Bergrat Gustav Cremer (bis 1911).

1913
Am 30.09.1913 wird das neue Dienstgebäude des Bergrevieramtes Hamm unter der Leitung von Bergrat Gustav Stoevesandt (1912 - 1916) in der Goethestraße 6 eingeweiht.

1916
Neuer Revierbeamter und damit Leiter des Bergrevieramtes Hamm wird Berginspektor Dr. August Middelschulte (bis 1927 als Erster Bergrat).
Von 1937 bis 1945 ist Erster Bergrat Schulze-Steiner Leiter des Berg(revier)amtes Hamm. 1943 erfolgt die Umbenennung des Bergrevieramtes in "Bergamt".
Am 30. Juni 1994 wird das Bergamt Hamm aufgelöst; letzter Leiter war der Leitende Bergdirektor Friedhelm Seifert.

1933
1933 dehnt das Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld sein Revier über die Kreise Tecklenburg, Bersenbrück, Osnabrück, Melle, Wittlage und die Stadt Osnabrück aus und unterstellt die genannten Gebiete dem Bergrevier Hannover-Süd.
Das Bergamt Hannover wurde am 01.07.1867 gegründet, die Aufteilung des Bergreviers Hannover in die Bergreviere Hannover-Nord und Hannover-Süd erfolgte 1907.
Mit Verordnung vom 24. Oktober 1933 werden damit auch die Steinkohlenbergwerke in Ibbenbüren und Minden aus der Zuständigkeit des Oberbergamtes Dortmund in die Zuständigkeit des Oberbergamtes Clausthal-Zellerfeld verlagert.

Eine ausführliche Beschreibung der vorgesetzten Behörden zum Ibbenbürener Steinkohlenbergbau findet sich in dem von Hans Röhrs und Hubert Rickelmann herausgegebenen Buch "Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau: von den Anfängen bis zur Gegenwart" sowie in der von Hans Röhrs herausgegebenen Schrift "Erz und Kohle. Bergbau und Eisenhütten zwischen Ems und Weser"!
Vom 01. Januar 1816 an unterstand das Bergamt Ibbenbüren dem neu gebildeten Oberbergamt in Dortmund. Nachdem im Jahre 1857 das Bergamt Ibbenbüren wieder aufgehoben und mit dem Bergamt Bochum vereinigt wurde, entstand ab 1862 in Ibbenbüren die "Königliche Berginspektion", die ab 1903 in "Königliche Berginspektion I" umbenannt wurde.

1934
Die hannoverschen Bergreviere Hannover-Nord und Hannover-Süd werden wieder zum Bergrevier Hannover zusammengelegt.
Leiter des Bergreviers Hannover ist seit 1933 Oberbergrat Fähndrich.

1943
Das Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld verliert seinen Status als preußische Landesbehörde und wird durch das Gesetz über den Aufbau der Reichsbergbehörden vom 30.09.1942 zur Reichsbehörde.
Dem Bergamt Hannover werden die Regierungsbezirke Aurich und Osnabrück sowie die Länder Schaumburg-Lippe, Oldenburg und Bremen zugeteilt.
Leiter des Bergamtes Hannover ist Erster Bergrat H. Willert (1939 - 1947).

1946
Auf Weisung der in der Villa Hügel (Essen - Bredeney) beheimateten North German Coal Control (NGCC), dem Kontrollorgan über den Bergbau in der britischen Zone, wird zwischen den Oberbergämtern Clausthal-Zellerfeld und Dortmund vereinbart, dass die Steinkohlenbergwerke Ibbenbüren, Mieke, Minden und Obernkirchen-Barsinghausen in bergpolizeilicher Hinsicht der Aufsicht des Oberbergamtes Dortmund unterstellt werden. Das Bergamt Hannover untersteht in allen Angelegenheiten, die die genannen Werke betreffen, dem Oberbergamt Dortmund.

1948
Aufgrund des Artikels III der Verordnung Nr. 46 (Auflösung der Provinzen des ehemaligen Landes Preußen in der Britischen Zone und ihre Neubildung als selbständige Länder) der Militärregierung - Britisches Kontrollgebiet - wird durch Anweisung der Militärregierung mit der Wahrnehmung der Aufgaben der Bergbehörden in den Kreisen Tecklenburg, Minden, Lübbecke und Halle/Westf. sowie im Stadt- und Landkeis Herford das Oberbergamt Dortmund als obere und das Bergamt Hamm als untere Bergbehörde beauftragt.

1950
Beim Bergamt Hannover werden zwei selbständige Abteilungen eingerichtet, wovon eine die Bezeichnung Bergamt Hannover (E) erhält. Dieses Bergamt war für die Regierungsbezirke Aurich, Osnabrück und Oldenburg zuständig. Seit 1950 ist Erster Bergrat Ernst Grimm Leiter des Bergamtes (bis 1955).
Am 04.12.1950 wird diese Abteilung E nach Meppen verlegt.

1951
Mit Verordnung vom 30.04.1951 wird rückwirkend zum 01.04.1951 das Bergamt Meppen gegründet. Damit werden die Regierungsbezirke Osnabrück, Aurich und Oldenburg vom Bergamt Hannover abgetrennt und zu dem Bergamt Meppen mit Dienstsitz in Meppen zusammengefasst. Das Dienstgebäude befindet sich in der Vitusstraße 6.
Leiter des Bergamtes ist Oberbergrat Ottomar Schloßer (bis Ende März 1967), ihm folgt 1967 Bergdirektor Gotthard Fürer.
Gotthard Fürer wurde 1978 kommissarischer Leiter des Oberbergamtes Clausthal-Zellerfeld, bevor er dort 1979 zum Leiter ernannt wurde (bis 1991).

1980
Am 13. August 1980 wird das Bundesberggesetz verabschiedet.

1982
Am 12.01.1982 tritt das Bundesberggesetz in Kraft.

2002
Das Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld wird per 01.01.2002 zum "Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld". Die bisherigen Bergämter, darunter Meppen, werden aufgelöst und in Außenstellen des Landesbergamtes umgewandelt.
Letzter Leiter des Bergamtes Meppen ist Bergdirektor Dipl.-Ing. Lothar Lohff.
Lothar Lohff war von 2002 bis 2005 letzter Präsident des Landesbergamtes Clausthal-Zellerfeld.

2006
Zum 01. Januar 2006 wird das "Niedersächsische Landesamt für Bodenforschung (NLfB)" mit dem "Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld" zusammengeführt und als "Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG)" neu aufgestellt. Die neue Fachbehörde ist dem niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr nachgestellt.
Der Hauptsitz ist Hannover, ein weiterer Dienstsitz befindet sich in Clausthal-Zellerfeld, darüber hinaus existiert eine Außenstelle in Meppen.
Angegliedert ist dem LBEG das "Niedersächsische Bergarchiv" in Clausthal, einer Außenstelle des Hauptstaaatsarchivs Hannover.

Die Präsidenten des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie finden Sie bei Wikipedia unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Landesamt_für_Bergbau,_Energie_und_Geologie!

Die Bergämter müssen regelmäßig (auch) verlassene Grubenbaue des Bergbaus überprüfen, wenn sich aus dem vorangegangenen Bergbau noch Gefahren für die persönliche Sicherheit und den öffentlichen Verkehr ergeben sollten.

 

Findbücher aus dem Landesarchiv NRW zum hiesigen Bergbau finden Sie hier!

 


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